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pino casini

Über Pino Casini

Giulio "Gino" Casini, bekannt als Pino Casini (1928-1987), war ein italienischer Pokerraumbetreiber, -manager und -entertainer. Sein Name ist eng mit der Geschichte des Pokersports in Europa verbunden, insbesondere während seiner Blütezeit in den 1960er bis 1980er Jahren.

Leben und Werk

Pino Casini wurde am 18. Juli 1928 in Mailand geboren. Bereits früh zeigte er eine Leidenschaft für die Unterhaltungsindustrie, was ihn auf die Bühne eines Varieté-Theaters brachte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte er zum Casino-Business und begann mit der Gründung eigener Pokerräume in Italien.

In den 1950er Jahren führte Casini das Konzept des "Tischpokers" pino casino bonus ein, bei dem Spieler an einem Tisch aufeinander bezogen gegenüberstanden. Dieses Konzept sollte zur Grundlage für viele spätere Spielanlagen werden und sich schnell zu einem Markenzeichen der italienischen Pokerszene entwickeln.

Mit seinen Casinos in Mailand und anderen Städten führte Casini den Pokerspielbetrieb auf höchstem Niveau, indem er Spieler aus dem gesamten Land anzog. Er selbst spielte auch gelegentlich an diesen Tischen mit hohen Einsätzen, was seinem Ruf als Charakter einer bestimmten Art zusprach.

Der Pino-Casini-Boom

Casinis Erfolg in den 1960er Jahren hatte weitreichende Auswirkungen auf die Pokerszene. Seine innovativen Ideen übernahmen andere Casinos und Spielhallen, was zu einem erheblichen Anstieg der Spielerzahlen führte. Der Casino-Betrieb wurde in Italien zum Statussymbol für die gehobenen Kreise.

In diesem Zeitraum entwickelte sich auch eine Art "Pokervirtuos" um Casini herum: der Spieler, der mit seiner Fähigkeit und Taktik bekannt war. Solche virtuosen Spieler gewannen oft hohe Summen am Pino-Casini-Tisch und wurden damit zu Stars in der Pokerszene.

Der Niedergang

Pinos Erfolg wurde jedoch auch von Skandalen, Betrugsfällen und anderen Kontroversen begleitet. Es wird berichtet, dass er bei einigen Turnieren mit manipulierten Kartenspielen operierte oder Spieler gegen höhere Einsätze überforderte.

In den 1980er Jahren beginnt die Pokerszene zu schwanken: neue Casinos breiten sich aus und treten Casinis Markenimage an. Der Spieler-Boom schwindet, als Pokerspielern entweder Geldstrafen drohen oder sie gezwungen sind ihre Einnahmen bei Steuerbehörden abzuführen.

Pino-Casini-Spezifikum

Das Pino Casini Casino unterschied sich von anderen Spielleistungsstätten seiner Zeit durch die Möglichkeit, an verschiedenen Pokervarianten teilzunehmen. Die beliebteste Variante war der "Omaha", aber es gab auch Tische für den "Hold’em" und andere Varianten.

Im Jahr 1972 führte Pino Casini eine Sonderstufe von Poker-Turnieren ein, bei dem Spieler mit einer bestimmten Summe am Start waren. Diese Veranstaltungen trugen der Casino-Szene Aufmerksamkeit zu und zogen weitere Beobachter an.

Innovationen

Casinis Spielbank war auch die erste in Italien, welche eine automatische Tischverdopplung ermöglichte (von 2 bis 4 Spieler). Ein besonderer Schwerpunkt legte er dabei auf eine Mischung aus sozial- und sportartigen Elementen.

In einer Zeit, als der Poker nicht nur als Glücksspiel galt, sondern auch immer mehr von den Sportfunktionären und Spielern selbst unterstützt wurde, suchten sich Spieler wie Casini durch ein breiteres Publikum einen Reputationsaufschwung zu verschaffen. Dies führte letztlich dazu, dass das Pokerspielen als eine Art "Kultur" anerkannt war.

Pino-Casini-Museum

Nach Pinos Tod im Jahr 1987 wurde sein Casino-Spielbetrieb schrittweise reduziert und letztendlich eingestellt. Das ehemalige Spielbankgebäude ist heute zu einem Museum umfunktioniert worden, das die Geschichte des Pokersports in Italien präsentiert.

Die Ausstellung widmet sich dem Leben von Pino Casini, zeigt historische Fotos und Dokumente und stellt Repliken von Kaschieren aus. Diese sorgen für eine Atmosphäre einer Zeit zurück, als das Casino nicht nur Glücksspiel bedeutete.

Fazit

Der Name "Pino Casini" ist bis heute ein Begriff im Pokersport in Italien. Er steht für Pionierarbeit und den Aufbau eines Betriebes von Poker-Spielen, die nicht einfach auf Gewinn ausgerichtet waren sondern eher eine Atmosphäre bereiteten, um soziale Interaktionen zu erleben.

In einer Zeit des wachsenden Interesses an dem Pokersport hofft man sicherlich darauf, dass ein Museum und der Name eines ehemaligen Betreibers wie Pino Casini in Zukunft noch mehr Menschen ansprechen wird.